Zusammenarbeit zwischen Hort und Schule

In langjähriger und enger Zusammenarbeit haben Hort und Schule ein gemeinsames Bildungsverständnis entwickelt. Wir kooperieren im Ganztag in dem wir Vor- und Nachmittag sowie Bildung und Erziehung/ Spielen und Lernen zeitlich und räumlich miteinander verbinden.

  • Spielen und Lernen in altersgemischten Gruppen 1.- 6. Jahrgang
  • Lern-Räume sind nach dem Prinzip der vorbereiteten Umgebung und entsprechend ihrer Funktionen gestaltet
  • Frei-Räume für Ruhe und Bewegung
  • Zeit und Raum für selbst gewählte Tätigkeiten und Freundschaften
  • Situationsbedingte Angebote am Nachmittag orientieren sich an Interessen der Kinder
  • gelenkte Angebote werden in der 5./6. Stunde von Erzieher*innen in der eigenen Lerngruppe geleitet
  • Erzieher*innen als Lernbegleiter*innen, beobachten, vermitteln und moderieren
  • Hort und Schule arbeiten zeitlich und räumlich verbunden zusammen
  • ein/e Erzieher*in und ein/e Lehrer*in sind für eine Lerngruppe verantwortlich
  • Verzahnung zum Bsp.: Mittagessen, Angebote im Ganztag,  Themenreise, Kooperationszeit, Exkursionen, Elternabende, Elterngespräche

 In der 5./6.Stunde arbeiten wir Erzieher*innen in festen Kleingruppen. Somit schaffen wir Bedingungen um mit den Kindern im engen Kontakt zu sein und in verlässlichen Beziehungen zu arbeiten. Wir möchten jedes Kind mit seiner Persönlichkeit  individuell fördern, begleiten und in die Gruppe integrieren.
Am Nachmittag im offenen Hort sehen wir uns als Begleiter*innen und Moderatoren*innen die den Jungen und Mädchen Zeit und Raum für selbst gewählte Tätigkeiten und Freundschaften geben.

Jeweils ein/e Erzieher*in und ein/e Lehrer*in sind für eine Lerngruppe verantwortlich. Nach der großen Mittagspause teilen wir die Lerngruppen der Jahrgänge 1/2/3. Im Wechsel bleibt ein Teil der Kinder zum Üben und Vertiefen bei der Lehrerin und die andere feste Gruppe nutzt mit ihrer Erzieherin unsere Horträume für gezielte, geleitete und eng begleitete Angebote zwischen 12.50 bis 14.20 Uhr.
Weitere Schwerpunkte in der Zusammenarbeit zwischen Hort und Schule:
Es finden regelmäßig pädagogische Beratungen statt. Im kollegialen Austausch sprechen wir über Ereignisse, werten Beobachtungen aus und treffen Vereinbarungen. Zusammen führen wir Elternabende, Themenreisen und Feste durch und gestalten Innen-und Außenräume. Entwicklungsgespräche, Projekte und Exkursionen planen wir bei Bedarf gemeinsam. Beim Mittagessen und am Welterkundungstag wird die jeweilige Lerngruppe von uns begleitet und unterstützt

 

Wir schaffen Erlebnis- und Erfahrungsräume


Unsere Horträume befinden sich in einem Seitenflügel des Schulgebäudes. Sie sind entsprechend ihrer Funktion nach dem Prinzip der vorbereiteten Umgebung gestaltet und werden sorgfältig mit ausgesuchten Materialien eingerichtet und ständig weiterentwickelt. Durchdachte Räume ermöglichen uns Pädagog*innen den Mädchen und Jungen angemessene Angebote zu machen. Den Kindern stehen unterschiedliche Räume zur Verfügung:

  • Naturwerkstatt
  • Bauraum
  • Handarbeitsraum mit Leseecke
  • Dachboden zum Vespern und für Rollen- und Gesellschaftsspiele
  • Schulküche und Hortküche
  • Außengelände/ Schulgarten/ Wald
  • Kinderatelier

In erweiterten Angeboten im Wald, im Außengelände und in unseren Räumen können die jüngsten Kinder unserer Schule vielfältige Erfahrungen sammeln. Sie gestalten mit verschiedenen Materialien, probieren sich mit dem eigenen Körper darzustellen und es gibt viele Gelegenheiten sich zu bewegen und zu entspannen.

Nach Schulschluss ab 14.20 Uhr, in einer offenen Spiel- und Arbeitsphase, haben die Mädchen und Jungen die freie Wahl zwischen den Innen-, Außenräumen und Tätigkeiten zu wechseln. Unsere Räume und Angebote berücksichtigen die besonderen Bedürfnisse der jüngeren Kinder an unserer Schule.

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