Bewegungsspiele
Spiele für mehr Bewegung
So kommen Kinder in Schwung

Bewegungsspiele für daheim

So kommen Kinder drinnen und draußen in Schwung


Auch zu Hause können Sie mit kleinen Ideen Ihrem Kind Bewegungsanregungen bieten. Richten Sie Ihrem Kind beispielsweise eine Tobeecke ein, lassen Sie Ihr Kind mit Decken und Kissen Höhlen unterm Esstisch oder mit Stühlen bauen, spielen Sie gemeinsam Stopp- und Luftballontanz oder kramen Sie den Kriechtunnel hervor.

Ob im Hof, auf der Straße oder im Park - auch für draußen gibt es viele Bewegungsmöglichkeiten, selbst wenn die Spielplätze gerade nicht genutzt werden können. Wer das Glück hat einen Wald in der Nähe zu haben, kann seine Kinder dort austoben lassen. Hier gibt es viele geheimnisvolle Ecken und unentdeckte Winkel zu erforschen.

Bewegungsspiele für Drinnen

Stopp-Tanz für Klein und Groß

Musik und Tanzen sind zwei Garanten für gute Laune und Lebensfreude. Deshalb ist Stopp-Tanz bei Kindern auch so beliebt. Um etwas musikalische Bewegung in den Alltag zu bringen, wählen Sie einfach die Lieblingsmusik Ihrer Kinder oder der Familie aus. Solange die Musik läuft, dürfen alle ausgelassen tanzen. Sobald Sie die Musik stoppen, müssen die wilden Tänzer still stehen. Starten Sie die Musik erneut, geht das Tanzen munter weiter.

Luftballon-Tanz

Auf Kindergeburtstagen darf der Luftballon-Tanz nicht fehlen. Was auf jeder Party Spaß bringt, sorgt auch im Alltag für Freude. Abgesehen davon spielen Kinder einfach zu gerne mit den bunten Ballons. Beim Luftballon-Tanz wird der Ballon von zwei Kindern entweder zwischen die Bäuche oder die Stirn geklemmt und dann beginnt das Tanzen. Dieses Spiel trainiert die Konzentration von Kindern, ihre motorischen Fähigkeiten und ihren Teamgeist.

Bewegungsbaustelle

Aus der Kita kennen Ihre Kinder ganz sicher die Bewegungsbaustelle. Sie sorgt gerade an verregneten Tagen für körperlichen Ausgleich. Um eine Bewegungsbaustelle zu errichten, bedienen Sie sich einfach der Gegenstände, die im Haushalt verfügbar sind: Matratzen, Stühle, Hocker, Kartons, Kissen, Decken, Kriechtunnel usw. Bauen Sie mit Ihren Kindern daraus einen Parcours auf. Dann dürfen die Kids kriechen, krabbeln, klettern und hüpfen. Wichtig: Kleine Kinder nicht alleine klettern lassen!

Socken-Fußball

Ballspiele sind in den meisten Wohnungen nicht gern gesehen: Zu schnell kann in den engen Räumen etwas zu Bruch gehen. Trotzdem haben Kinder oft den Drang, sich mit Bällen auszutoben. Mit der Socken-Fußball-Variante können Sie Ihren Kindern das Spiel ruhig erlauben. Socken-Fußball wird gespielt wie “richtiger” Fußball, nur eben mit weichen Socken anstelle eines Balls. Als Tor eignen sich Stühle, eine Zimmertür oder ein Schrank.

Feuer - Wasser - Sturm

Sehr beliebt ist auch das Spiel "Feuer, Wasser, Sturm", bei dem die Kinder zunächst im Kreis rennen. Ein Erwachsener ruft dann Feuer oder Wasser oder Sturm. Bei Feuer rennen die Kinder zu einem Gegenstand, bei Wasser klettern sie auf Stuhl, Couch oder Bett, bei Sturm legen sie sich flach auf den Boden. Manche erweitern noch um Eis und Kaugummi. Bei Eis bleiben die Kids wie eingefroren stehen; bei Kaugummi kleben sie wie Spiderman an der Wand.

Mitmach-Zirkus

Manege frei - und schon kann der Mitmach-Zirkus im Wohnzimmer beginnen. Ein Kind oder ein Elternteil ist der Zirkusdirektor. Er bestimmt, was als nächstes passieren soll: die Pferdchen galoppieren im Kreis, die Akrobaten schlagen Purzelbäume, die Löwen springen durch den Reifen, die Clowns stolpern über ihre Füße. Ihren Kindern fallen bestimmt noch mehr Kunststücke ein, die vorgeführt werden wollen. Tipp: Laden Sie die Großeltern oder die Freunde Ihrer Kinder zur digitalen Zirkusvorführung ein!

Kissenschlacht

So richtig wilde Kissenschlachten kennen viele noch aus der eigenen Kindheit. Wer sich daran noch erinnern kann, weiß wie viel Spaß eine solche Schlacht gebracht hat. Wenn Ihre Kinder das Bedürfnis haben, sich mal so richtig auszutoben, kann eine ausgelassene Kissenschlacht das perfekte Mittel sein. Sorgen Sie lediglich dafür, dass sich Ihre Kinder beim Toben nicht verletzen oder etwas kaputt gehen kann. Und dann: Machen Sie einfach mit!

Kissen-Wettrutschen

Ist die Langeweile mal wieder riesengroß, starten Sie doch einfach einen kleinen Wettbewerb. Dafür brauchen Sie bloß Kissen und zwei, die gegeneinander antreten. Auf dem Kissen sitzend bewegen sich die Konkurrenten nun bis zu einem vereinbarten Gegenstand. Dabei dürfen sie entweder nur die Hände oder nur die Füße benutzen, um voranzukommen. Wer als erster das Ziel erreicht, hat gewonnen und sich einen kleinen Preis verdient.

Ballspiele

Vom einfachen Hin- und Herrollen und ersten Fangübungen für Kleinkinder, über gezieltes Werfen in eine Kiste oder einen Papierkorb bis hin zum Jonglieren - Bälle bieten Kindern unzählige Möglichkeiten, sich zu beschäftigen. Sollten Sie viele Bälle zum Beispiel aus Stoff oder Plastik zu Hause haben, können Sie damit ein eigenes Bällebad für Ihr Kind aufbauen. Nutzen Sie dafür einfach einen großen Karton oder einen Wäschekorb.

Bewegungsspiele für Draußen

Balancieren

Schon Kleinkinder wollen gerne auf Mauern laufen oder auf der Bordsteinkante balancieren. Unterstützen Sie den Wunsch Ihres Kindes und bieten Sie bei Bedarf Hilfestellung an. Für noch mehr Freude an diesem für Kinder wichtigen Gleichgewichts- und Geschicklichkeitstraining sorgt ein Lied. "Auf der Mauer, auf der Lauer sitzt ne kleine Wanze" kennen alle Eltern und Kinder: Singen sie es gemeinsam während des Spaziergangs oder auf dem Heimweg.

Hüpfspiele

Sie haben verschiedene Namen, aber das Grundprinzip bei Hüpfspielen ist meistens ähnlich. Mit Kreide werden Kästchen auf den Boden gemalt und mit Zahlen von 1 bis 9 versehen. Dann kann es auch schon losgehen: Zuerst wirft das Kind einen Stein in das Kästchen mit der 1. Trifft es das Feld, hüpft es auf einem Bein jede Kästchen ab und hüpft dann zurück. Ist es wieder an der Reihe, wirft es den Stein in das Feld mit der 2 und so weiter. Trifft das Kind nicht, ist das nächste Kind dran.

Seilspringen

Ein unterschätzer Klassiker ist das Seilspringen. Damit lassen sich ganz unterschiedliche Spiele spielen. Zum Beispiel schwingen zwei Kinder das Hüpfeseil, ein drittes springt immer wieder darüber. Dazu wird gemeinsam ein Spruch oder ein Abzählreim aufgesagt. Auch alleine ist ein Sprungseil ein willkommenes Spielgerät. Damit kann Ihr Kind Motorik und Konzentration schulen. Gleichzeitig ist das Springen ein gutes körperliches Training.

Versteckspiel

Genau wie Fangen gehört bei Kindern das Verstecken zu einem der beliebtesten Bewegungsspiele. In kürzester Zeit müssen sie das perfekte Versteck ausfindig machen und sich dann mucksmäuschenstill verhalten. Der Reiz liegt in der Frage: Wie gut ist mein Geheimversteck und kann der andere mich entdecken? Am liebsten spielen Kinder mit anderen Kindern. Sind gerade keine Spielkameraden verfügbar, springen Sie als Eltern ein.

Fangen spielen

Fangen darf unter den klassischen Bewegungsspielen nicht fehlen. In kurzer Zeit können sich Kinder so richtig austoben. Fangspiele gibt es in  verschiedensten Varianten, zum Beispiel das Kettenfangen. Dabei wird ein gefangener Mitspieler an die Hand genommen und dann wird zu zweit weitergefangen. Oder das Klammerfangen: Die Klammern werden am Pullover befestigt. Gegenseitig versuchen die Spieler die Klammern einzufangen.

Slalomlauf mit Bechern

Für etwas Abwechslung kann ein Slalomlauf sorgen. Nehmen Sie einfach ein paar Plastikbecher mit nach draußen und stellen Sie sie in einer Reihe mit genügend Abstand auf. Dann geht's los: Lassen Sie Ihr Kind im Slalom um die Becher rennen und stoppen Sie die Zeit. Führen Sie mehrere Durchgänge durch und vergleichen die Zeiten. Alternativ können Kinder auch mit Roller, Laufrad oder Fahrrad den Slalom fahren. Vergrößern Sie dann die Abstände zwischen den Bechern!

Bewegungsspiele im Wald

Schnitzeljagd

Für ältere und jüngere Kinder ist eine Schnitzeljagd ein spannendes Abenteuer, an dessen Ende ein toller Schatz wartet. Bei der Umsetzung muss das Alter der Kinder beachtet werden. Bei kleinen Kindern sollte die Strecke relativ kurz sein und das Spiel nur 5-8 Rätselaufgaben umfassen. Da Sie als Eltern Ihre Kinder begleiten, können Sie beim Lösen der Aufgaben Hilfestellung geben, damit die Kids am Ende auch wirklich ihren Schatz entdecken.

Tannenzapfen-Weitwurf

Jeder Mitspieler sucht sich drei Tannenzapfen zum Werfen. Danach legen alle gemeinsam ein Ziel fest, das abgeworfen werden muss. Das kann zum Beispiel ein Baumstumpf sein. Jetzt versuchen die Mitspieler abwechselnd das Ziel zu treffen. Wer die meisten Treffer landet, gewinnt und wird Waldkönig.

 

Tipi aus Ästen bauen

Wenn Sie mit Ihren Kindern mehr Zeit im Wald verbringen wollen, können Sie ein Tipi bauen. Dazu werden viele stabile Äste benötigt. Bitte nur sammeln, nicht abbrechen! Diese lehnen Sie senkrecht rund um einen Baustamm herum und stabilisieren diese wiederum durch weitere Äste. Nach und nach entsteht ein richtiges Waldhaus. Zum Schluss dürfen sie natürlich einziehen. Sie werden sehen, mit welchem Eifer Ihre Kinder bei der Sache sein werden.

Wald-Memory

Wald, Park oder Wiese bieten nicht nur fantastischen Raum zum Spielen und Toben, sondern auch viele Materialien zum Sammeln und Basteln. Blätter, Kastanien, Eicheln, Blüten, Steine, leere Schneckenhäuser, Federn, Gräser und vieles mehr eignen sich auch hervorragend für ein ganz besonderes Wald-Memory.
Hier geht's zur Anleitung

Wald-Mikado

Sammeln Sie mindestens zehn zirka 20 bis 30 Zentimeter lange Zweige vom Boden auf (Nicht abschneiden oder abbrechen!). Die Äste werden wie beim Mikadospiel hochkant gebündelt auf einem halbwegs ebenen Untergrund aufgestellt und dann fallen gelassen. Jetzt dürfen die Spieler reihum versuchen sich einen der Zweige zu schnappen - die anderen Zweige des Stapels dürfen sich dabei nicht bewegen. Wenn es wackelt, ist der nächste Spieler dran!

Bewegungsgeschichte "Reise zum Mond"

Diese Bewegungsgeschichte eignet sich hervorragned für kleine und große Astronauten, die selbst zum Mond fliegen wollen. Und sie geht so: Die Astronauten planen einen Flug mit der Rakete zum Mond. Dafür müssen sie fit sein und viel Sport treiben. Denn so ein Flug zum Mond ist ganz schön anstrengend!

  1. Um sich aufzuwärmen, hüpfen alle Astronauten.
    Aktion: auf der Stelle hüpfen
  2. Sind eure Arme locker? Gebau, auch die Arme brauchen Bewegung.
    Aktion: Arme ausschütteln
  3. Nun dehnen die Astronauten ihren Körper. Sie machen sich ganz lang und strecken die Hände nach oben, als würden sie den Mond berühren wollen.
    Aktion: Hände nach oben strecken, sich lang machen, auf Zehenspitzen stehen
  4. Um die Schwerelosigkeit zu trainieren, darf jeder Astronaut auf das Trampolin. Wenn man in die Luft springt, fühlt sich das fast an wie im Weltraum. Wollt ihr es auch einmal ausprobieren?
    Aktion: auf dem Trampolin oder dem Teppich hüpfen (wer kein Trampolin hat, lässt diese Übung einfach weg)
  5. So ein Flug zum Mond braucht natürlich auch Mut. Um ihren Mut zu trainieren, dürfen alle Astronauten nacheinander einen kleinen Sprung machen.
    Aktion: vom Sofa oder draußen von einer Mauer springen (geben Sie Hilfestellung, falls nötig)
  6. Nun sind alle Astronauten fit genug für den Raketenstart. Sie ziehen ihren Raumanzug an.
    Aktion: Anziehen des Raumanzuges nachahmen
  7. Jetzt noch die schweren Stiefel anziehen und den Helm aufsetzen.
    Aktion: pantomimisch Stiefel anziehen und Helm aufsetzen
  8. Nun kann es losgehen! Die Astronauten steigen in die Rakete ein.
    Aktion: in eine imaginäre Luke steigen
  9. Sie machen sich bereit für den Start.
    Aktion: in die Hocke gehen
  10. Der Countdown geht los … 10, 9, 8, …
    Aktion: Kinder zählen von 10 bis 0 herunter
  11. Start!!!
    Aktion: in die Luft springen


Quelle: Klett Kita

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